Rubener Hahnschlagen kehrte zurück
Meldung aus RubenEs war ein Fest wie früher: Nach fünf Jahren Pause feierte das „Dorf für‘s Dorf“ den traditionsreichen Wettkampf bei bestem Wetter. Strahlender Sonnenschein, fröhliche Musik und ein Hauch von Nostalgie – nach fünf Jahren Pause fand im August endlich wieder das traditionelle Hahnschlagen in Ruben/Rubyn statt. Eingeladen hatte das „Dorf für‘s Dorf“, und obwohl nur wenig Werbung gemacht wurde, fanden zahlreiche Gäste den Weg ins Dorf.
„Man spürt, wie sehr die Leute dieses Fest vermisst haben“, freute sich Robert Zimmermann, der den traditionellen Hahn versteigerte. „Es ist einfach schön, wenn alle wieder zusammenkommen.“ Der Festtag startete auf dem Festplatz mit einer Begrüßung in sorbischer/wendischer und deutscher Sprache. Danach ging es sportlich zu: Die Kinder versuchten ihr Glück beim Topfschlagen, während die Männer in schwarzen Hosen und weißen Hemden mit verbundenen Augen drei Tontöpfe in verschiedenen Größen mit dem Dreschflegel treffen mussten. Zum Abschluss lieferten sich die jungen Frauen in Festtagstracht ein rasantes Rennen, um den „alten Mann“ in Holzpantoffeln nach Hause zu karren.
Nach spannenden Wettkämpfen standen die Sieger fest:
• 1. Erntekönigin: Elisa Noack
• 1. Erntekönig: Oliver Christoph
• 2. Erntekönigin: Linda Wenke
• 2. Erntekönig: René Förster
• 3. Erntekönigin: Theresia Börold
• 3. Erntekönig: Christian Bordmann
Auch der traditionelle Hahn durfte nicht fehlen. Er wurde versteigert – und bleibt weiterhin in Ruben/Rubyn. „Unserem Hahn geht es in seiner neuen Hühnerschar bestens“, bestätigte Mikosch Glatz, der voller Eifer den Hahn ersteigern konnte. Bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst, Steaks und kühlen Getränken wurde bis in die Abendstunden gelacht, erzählt und getanzt. „Das war ein Fest wie früher – familiär, herzlich und mit viel Freude“, sagte eine Besucherin.
Der Vorstand der Domowina Ortsgruppe Ruben dankt allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die das Fest möglich gemacht haben.






