„Bimmelguste“ hält wieder in Werben
Meldung aus WerbenNur wenige hundert Meter vom einstigen Werbener Spreewaldbahnhof entfernt hält sie wieder - die „Bimmelguste“. In der Bahnhofstraße „millimetergenau“ auf der ehemaligen Trasse haben Bahnfans der Gemeinde ein sechs Meter langes Gleisstück verlegt - natürlich in der echten Spurbreite der Kleinbahn. Unter Federführung des Gleisbauers Frank Scherz waren Bernhard und Danny Noack, Frank und Daniel Troppa sowie Mario Tannhäuser tätig. Dabei verwendeten sie original Spreewaldbahn-Schienen und -Schwellen. Die Schienen lagen seit Jahrzehnten bei Bernhard Dieke im Garten. Nach dem Rückbau der alten Bahntrasse hatten Anwohner sie kaufen können.
Doch so ein Gleis wirkt ohne passende Bahn nicht. Also bauten Bürgermeister Joachim Dieke und Werner Troppa, unterstützt von Burger Schülern, eine wunderbare Holzlok. 2,15 Meter ist sie hoch, 3,15 Meter lang. 400 Arbeitsstunden stecken hier drin, erzählt Joachim Dieke. Die Männer hatten schon für die Werbener Kita und den Sportplatz Holzbahnen gebaut, die von den Kindern längst erobert worden sind. Die neue „Bimmelguste“ soll vielleicht noch einen Speisewagen erhalten.
Gleich neben dem „Bahnhalt“ haben die Firmen Bauelemente Rassbach und Dachdeckermeister Mario Hankel aus Werben dem vor drei Jahren errichteten Radler-Rastplatz eine solide Überdachung gebaut. Der Spotverein stellte 600 Dachsteine zur Verfügung. „Sonst wird doch nichts. Geld ist für solche Projekte doch nicht da“, begründet Mario Hankel sein Engagement.
Ein Stopp am neuen „Bahnhof Werben“ ist für alle Fahrradfahrer, die zwischen Werben und Burg unterwegs sind, nun ein Muss.






