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Auftreten des Eichenprozessionsspinners

Meldung aus Werben
Kartenansicht vom Auftreten des Eichenprozessionsspinners in Werben/Wjerbno (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Kartenansicht vom Auftreten des Eichenprozessionsspinners in Werben/Wjerbno

Auch im gesamten Amt Burg (Spreewald) treten derzeit die Raupen des Eichenprozessionsspinners auf. Besonders in sensiblen Bereichen, Vorrang haben Spielplätze, Kindertagesstätten und Schulen, werden Nester entfernt. 

Fließe im Bereich des Kurortes Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) sind nicht gesperrt!

 

Der Eichenprozessionsspinner (EPS) hat sich im gesamten Amtsgebiet vor allem in freistehenden Eichenbeständen ausgebreitet. Betroffen sind alle Amtsgemeinden. Nachgewiesen wurde er an einzelnen Bäumen bzw. Baumgruppen unter anderem in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) im Penkeweg, Wildbahnweg, im Bereich Schlossbergweg, im Kurpark, auf der Kauperinsel, am Sportplatz Schmogrow/Smogorjow, in Werben/Wjerbno im Bauernende und an der Kita in Fehrow/Prjawoz. Warn- und Hinweisschilder wurden aufgestellt. An exponierten Stellen wurde der EPS abgesaugt; dazu zählen zum Beispiel die Schulstraße an der Kita in Werben/Wjerbno, der Bereich an der Grundschule in Briesen/Brjazyna sowie der Friedhof Guhrow/Góry. 

Im Oberspreewald, zu welchem Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) gehört, sind aktuell keine Fließe gesperrt und Kahnfahrten, Paddel- oder Kanutouren sind weiterhin möglich! Auch für das Fahrradfahren oder Wandern gelten keine Einschränkungen.

Der EPS wird noch in den nächsten vier bis fünf Wochen präsent sein, ehe er sich verpuppt und dann seinen Weg als Falter in die Natur findet.

Die gesundheitliche Gefährdung für den Menschen entsteht durch den Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen des Prozessionsspinners. Symptome sind ein sehr unangenehmer Juckreiz meist mit folgender Hautentzündung (Dermatitis, Ekzeme). Weiterhin kommt es häufig zur Reizung der Schleimhäute der Augen oder der Atemwege. 

 

Die Ordnungsverwaltung rät, in diesen Tagen Eichenbestände zu meiden. Da dies nicht in jedem Fall möglich ist, sind die vom Innenministerium empfohlenen Verhaltensregeln zu beachten, wenn man Raupen oder Gespinste entdeckt: 

  • Möglichst viel Abstand halten und weder Raupen noch Nester berühren. Das gilt auch für alte Gespinste. 

  • Nester keinesfalls selbst entfernen! 

  • Befallene Bereiche möglichst meiden, Kinder und Hunde fernhalten, gerade für Hunde können die alten, auf den Boden gefallenen Nester gefährlich sein. 

  • Lässt sich ein Aufenthalt in der Nähe befallener Bäume nicht vermeiden, kann lange Kleidung und Kopfbedeckung helfen, Hautkontakt zu reduzieren. 

  • Nach möglichem Kontakt: duschen, Haare waschen und getragene Kleidung reinigen. 

  • Wer schwere oder anhaltende Reaktions-Symptome hat, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.