Hortkinder erforschen ihren Heimatort

Meldung aus Werben
Hortkinder erforschen ihren Heimatort (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Hortkinder erforschen ihren Heimatort

Da staunten die Werbener auf der Woklapnica nicht schlecht: Die Hortkinder aus der Kita „Pusteblume“ hatten in einer Ferienaktion ihren Heimatort erkundet und dabei auch die Werbener Kirche originalgetreu nachgebaut.

 

Die Idee, das Projekt allen Einwohnern vorzustellen, entstand bereits Ende des Jahres. Im November hatten die Mädchen und Jungen die Ergebnisse ihrer Erkundungstour „Mein Heimatort – Mein Zuhause“ im kleinen Kreis Eltern und Großeltern gezeigt und dafür einen riesigen Beifall erhalten. Vor allem der Nachbau der Kirche wurde gelobt. Mit Eifer, Fingerspitzengefühl, Fantasie und Geduld haben die kleinen Maurer, Zimmermänner, Dachdecker und Glaser das Wahrzeichen ihrer Gemeinde nachgebildet. Gasbetonstein, Holz, Farbe und über 500 selbst aus Pappe zurechtgeschnittene Dachschindeln kamen zum Einsatz. Das „Verklinkern“ der Kirche erwies sich als besonders aufwändig. Eine echte Fleißarbeit, die es wirklich verdient hatte, im größeren Rahmen gezeigt zu werden.

Ihre Erkundungstour hatte die Mädchen und Jungen zuvor durch ihren Heimatort geführt. Sie hatten sich im Vorfeld genau überlegt, was ihnen wichtig ist und was sie erfahren wollten. Mit Kamera, Fotoapparat und Diktiergerät ging es auf Entdeckungsreise. Die erste Station wurde im Bürgermeisterbüro eingelegt, wo sie viel über Werben erfahren haben. Am nächsten Tag  erkundeten sie den Ort. Es ging vorbei an Schule, Turnhalle, Schönfeldtsched Gutshaus, Feuerwehr, Zahnarztpraxis, Schwesternhaus, Gutshaus Domsdorf, alte Schmiede („echt gruselig“), Gasthaus Pank, Pfarr- und Küsterhaus, Hotel, Bäcker, Fleischer usw.

Am dritten Tag waren die Kinder mit der Pfarrerin verabredet, die ihnen sogar eine Turmbesteigung mit fantastischem Ausblick über Werben ermöglichte. Bei dieser Gelegenheit wurde übrigens auch gleich jeder Winkel der Kirche vermessen.

Führungen auf dem Waldfriedhof und im Kleintierkrematorium („Das Gebäude kennen wir alle, aber was ist eigentlich ein Krematorium?) gehörten weiter zum Programm. Weitere Stationen waren dann noch die „Lausitzer Rundschau“ sowie das rbb-Studio in Cottbus.